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Wenn ich gebeten werde, in einem Satz auszudrücken, was einen guten Verkäufer ausmacht, dann sage ich oft: „Ein guter Verkäufer sorgt dafür, dass der Kunde die beste Entscheidung trifft.“ Im Zentrum steht die Entscheidung. Ohne die Kundenentscheidung sind alle Bemühungen für die Katz. Bitte verstehen Sie mich richtig: Ich meine damit überhaupt nicht, dass es sinnvoll sei, dem Kunden eine Entscheidung aufzuzwingen. Bei großen Investitionsentscheidungen wird man selten beim ersten Kundenkontakt eine Kaufentscheidung bewirken können. Und dennoch muss die spätere Entscheidung im Fokus des Verkäufers bleiben.
Soziale Bewährtheit beschreibt die grundlegende Neigung des Menschen, anderen nachzueifern und ähnlich zu handeln. Ein solches Verhalten ist vor allem immer dann zu beobachten, wenn eine Situation unklar erscheint.
Das Bild des Homo Oeconomicus unterstellt dem Menschen eine perfekt rationale Denk- und Handelsweise in der Wirtschaft. Inzwischen hat jedoch unsere praktische Erfahrung ein ganz anderes Bild aufgezeigt und die Forschung der Wirtschaftspsychologie kann das bestätigen: Menschen sind irrational. Kein Mensch besitzt unbeschränkte kognitive Ressourcen, die für komplett rationales Handeln nötig wären. Man schätzt Situationen falsch ein, übersieht Dinge, Gefühle wie Stolz oder Angst kommen in die Quere – kurz: Menschen machen Fehler. Und das hat zur Folge, dass häufig nicht die besten Mittel zur Erreichung der eigenen Ziele gefunden werden.
Bestimmt kennen Sie Menschen, denen Sie auf Anhieb vertrauen und die es scheinbar ohne große Mühe schaffen, gemocht zu werden und Sympathie zu verbreiten. – Besitzen Sie diese Eigenschaft als Verkäufer, dann haben Sie einen enormen Vorteil gegenüber der Konkurrenz, denn Sie müssen sich in der Regel nicht erst lange um das Vertrauen Ihrer Kunden bemühen, sondern können gleich zur Sache kommen.
Der Mensch ist ein kreatives Lebewesen und will Anerkennung dafür. Jeden Tag entwickeln wir eine nicht messbare Anzahl an Ideen, von denen ein Großteil jedoch bereits nach kürzester Zeit wieder verworfen oder nicht weiterverfolgt wird. So erzeugen Sie Ideen, die hängen bleiben!
Autorität beschreibt das Ansehen, das eine Person oder Institution hat. Sie bewirkt, dass sich andere im Denken oder Handeln nach ihr richten. Für Unternehmer oder Verkäufer kann es von großem Vorteil sein, als Experte in dem jeweiligen Fachgebiet wahrgenommen zu werden.
Angenommen, Ihr letzter Geburtstag liegt länger als zwei Monate zurück. Erinnern Sie sich heute noch daran, wer Ihnen an Ihrem Ehrentag über flüchtige Wege wie WhatsApp, Facebook und Co. gratuliert hat? Vermutlich nicht an jeden einzelnen. Haben Sie jedoch die ein oder andere Grußkarte auf dem veralteten Postweg erhalten, so erinnern Sie sich womöglich noch genauestens an den Absender – und werden ihm vermutlich zu seinem Geburtstag die gleiche Ehre erweisen und eine Grußkarte per Post versenden.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – viele unserer Handlungen basieren auf Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit gesammelt haben. Wenn wir A kennen und damit zufrieden sind, warum sollten wir B ausprobieren? Für den Verkäufer heißt das: Auch unsere Kunden entscheiden in vielen Fällen auf einer Basis von Erfahrungen, die sie durch frühere Entscheidungen bereits gesammelt haben. Wie kann man es schaffen, diesen Kreislauf zu durchbrechen und etwas Neues verkaufen?
Kommunikation findet zwangsweise immer statt, wenn mindestens zwei Individuen aufeinandertreffen. Dieses Phänomen umschrieb der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick ziemlich passend mit den Worten: "Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren."
Können Sie auf Anhieb etwas mit dem Begriff „Kontrastprinzip“ anfangen? Vielleicht kennen Sie den Effekt nicht unbedingt unter diesem Namen, es ist jedoch äußerst wahrscheinlich, dass Sie es häufiger anwenden, als Ihnen vielleicht bewusst ist. Vielleicht werden Sie auch in regelmäßigen Abständen selbst „Opfer“ dieses Prinzips, es ist Ihnen nur nicht bewusst. Genau dieser Punkt ist es, der das Kontrastprinzip zur einfachen Kundenmanipulation so reizvoll macht – dass dem Kunden in der Regel überhaupt nicht auffällt, dass er gerade manipuliert wurde.
Leistungsorientierte Bezahlung durch variable Vergütung per Gehaltssystem ist wie Übergewicht: In der westlichen Welt weit verbreitet, trotzdem eher ungewollt und schwer wieder loszuwerden.
Mindestens einmal im Jahr findet in den meisten Vertriebsorganisationen eine Vertriebstagung statt. Man nennt das auch Kick-off, Außendiensttagung oder wie auch immer in Ihrem Unternehmen das eine große Treffen aller Verkäufer und Vertriebsleiter genannt wird.
Ist es wirklich möglich, Führung im Vertrieb mit einer Checkliste abzuhandeln? Vielleicht nicht ganz so technisch, wie das hier klingt. Aber sicherlich ist es sinnvoll, sich genau zu überlegen, welche Punkte ein erfolgreicher Verkaufsleiter mitbringen sollte und woran man sich orientieren kann, wenn man von Zeit zu Zeit überprüfen will, ob man noch auf dem richtigen Weg ist.
Wer Karriere im Vertrieb oder im Verkauf machen will muss die Werkzeuge beherrschen. Das gilt im Handwerk ebenso, wie im Sales. Verkaufsleiter müssen in der Anwendung der Führungswerkzeuge brillant sein. In diesen Artikel erarbeiten wir diese wichtige Grundlage.
In meinem Berufsleben habe ich sowohl als Beteiligter, als auch als Berater und Trainer bei einigen Vertriebsmeetings teilnehmen dürfen. Dabei ist mir aufgefallen, dass wertvolle Zeit sehr oft durch Weitergabe von Informationen verschwendet wird. Ein 90-minütiges Meeting mit zehn Teilnehmern kostet so viel wie 2½ Arbeitstage eines Mitarbeiters. Wenn Sie so ein Meeting jeden Monat machen, investieren Sie dafür den Gegenwert von sechs (!) Wochen Arbeitszeit. Was könnte man mit 1½ Monaten purer Vertriebszeit an Umsatz und Ertrag für das Unternehmen realisieren?
In vielen Vertriebsorganisationen gibt es eine Arbeitsteilung zwischen Vertriebsinnendienst und Außendienst. Diese Struktur ist durchaus sinnvoll, birgt jedoch auch jede Menge Stolperfallen. In diesem Beitrag bekommen Sie einige Ideen, wie Sie als Leiter Vertriebsinnendienst bzw. Inside Sales Manager mit Ihrem Team auf Augenhöhe mit den Kollegen und Kunden umgehen können.
Als Sales Director sollten Sie das tun, was der Titel schon sagt: Dem Vertrieb die „direction“, also eine Richtung, geben und ihn lenken. Wenn man nach der richtigen Richtung sucht, benutzt man heute ein Navigationssystem. Und als das vor ein paar Jahren noch nicht so verbreitet war, konnte man sich anhand von Landkarten orientieren. Diese Ausgabe beschäftigt sich mit Navigationssystemen und Landkarten, die der clevere Lenker im Vertrieb benutzen sollte, um sein Vertriebsteam gut aufzustellen und in die richtige Richtung zu entsenden.
Der Manager legt Hand an. Zumindest laut der aus dem Lateinischen abgeleiteten Bedeutung „Manus = Die Hand“. Aber ist nicht das Vertriebsmanagement in der landläufigen Meinung des „einfachen Verkäufers“ dafür bekannt, eben nicht Hand anzulegen und stattdessen andere arbeiten zu lassen?
Die meisten Verkaufsleiter, die ich kenne, haben zwar viel Erfahrung im Verkauf, sind aber irgendwann in die Rolle der Führungskraft hineingerutscht, ohne dass sie vorher wirklich gelernt haben, worauf es in der Führung ankommt - wenn man davon absieht, dass viele von Ihren früheren Chefs gelernt haben, wie man es nicht macht.
Was sollte ein neuer Vertriebsleiter als Erstes tun? Die Frage lässt sich zweifelsfrei beantworten. Dabei ist es nahezu egal, ob es sich um eine Beförderung handelt, oder um eine neue Position in einem neuen Unternehmen. Der Vertriebsleiter befindet sich in einem Spannungsfeld aus Unternehmensführung, Verkäufern und Kunden. Er muss dafür sorgen, dass das Zusammenspiel aus Unternehmensstrategie und Kundenbedürfnissen von den Mitarbeitern im Verkauf verstanden und optimal bedient wird. In diesem Beitrag wollen wir das Idealbild der ersten 100 Tage zeichnen und einen Plan entwerfen, der als Grundlage für die gelebte Praxis in Unternehmen dienen kann. Wir zählen die Arbeitstage der Wochen, sodass die hundert Tage etwa 20 Wochen ausmachen. Beginnen wir mit dem ersten Tag.
Kennen Sie die Handynummer Ihres besten Freundes auswendig? Wissen Sie, wann die Menschen aus Ihrem engsten Kreise ihren Geburtstag feiern? – Wenn Sie solche Fragen mit einem „Ja“ beantworten können, gehören Sie zu den wenigen Ausnahmen in einer Zeit, in der unsere Smartphones uns an alles erinnern, was wir nicht vergessen sollten. Doch es gibt Situationen, sowohl im Privat- als auch im Geschäftsleben, in denen ein gutes Gedächtnis von Vorteil sein kann. Mein Kollege, Gedächtnistrainer und Speaker, Markus Hofmann hat das Gedächtnistraining perfektioniert. In diesem Gastbeitrag stellt er einige seiner Übungen kurz vor.
„Wenn ich das so mache wie ich es im Kommunikationstraining gelernt habe, dann bin ich nicht authentisch - dann ist das so künstlich!“ Diesen Satz habe ich so oder so ähnlich hundertfach gehört. Vielleicht kommt er Ihnen auch bekannt vor? Menschen fühlen sich unwohl, wenn Sie etwas zum ersten Mal auf eine andere Weise ausprobieren, als sie es gewohnt sind.
Fast jeder, der mit einem Ziel vor Augen arbeitet hat Angst vor Störungen. Doch jede Unterbrechung des geplanten Gesprächsverlaufes birgt auch immer die Chance für Interaktionen mit dem Kunden. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit provozierten und nicht provozierten Reaktionen und möchte Ihnen zeigen, wie man Störungen Willkommen heißt, da sich aus ihnen oft eine sehr individuelle Situation improvisieren lässt.
„Nur wer in der Lage ist, sich auszudrücken, ist auch in der Lage, seine eigene Biografie zu beeinflussen.“ Diesem Satz von dm-Gründer Götz Werner ist wenig bis gar nichts hinzuzufügen. Rhetoriktrainer Michael Ehlers erläutert, wie Sie Ihre Rhetorik verbessern!
Kann man mit einem Messetraining lernen, wie man auf Messen und Veranstaltungen potenzielle Geschäftspartner für sich interessiert und so beeindruckt, dass sie später zu treuen Kunden werden? Ja, das geht, aber mit dem Training alleine ist es nicht getan.
Verkäufer müssen sich und ihr Produkt oder ihre Leistungen gut darstellen. Leider gelingt das mit den Methoden und Materialien, die sie vom Marketing vorgesetzt bekommen nur sehr dürftig. Wer will sich schon eine Firmenpräsentation ansehen, die mit der Geschichte des Unternehmens beginnt. Schwarzweißfotos des Gründers und ein Luftbild der Firma aus dem Jahre 1959? Schrecklich!
Wenn man den Begriff „Commercial Excellence“ ins Deutsche übersetzt, steht der Begriff „Wirtschaftliche Spitzenleistung“. Das klingt dann wesentlich weniger spektakulär. Meine Freunde aus Wien würden das vielleicht als „No na“ bezeichnen, was Hochdeutsch in etwa dem ironisch gemeinten Ausruf „Nein wirklich...“ entspricht. Gemeint ist, dass es als Begriff neu erscheinen mag, inhaltlich jedoch ein „alter Hut“ ist, was auch mein Kollege Phil Coady in einem Artikel über Commercial Excellence schreibt.
Die erste Ansprache von potenziellen Neukunden nennt man in der Umgangssprache „Kaltakquise“. Das kann am Telefon geschehen, jedoch ebenso auf Veranstaltungen, bei persönlichen Begegnungen oder bei spontanen Kundenbesuchen. Letzteres, also das sogenannte „Klinkenputzen“ ist ein wenig aus der Mode gekommen. Unabhängig davon, ob es die erste Kontaktaufnahme am Telefon oder persönlich ist, das Prinzip dahinter ist immer gleich.
Die meisten Verkäufer, Berater und Führungskräfte haben schon eines oder mehrere Vertriebstrainings besucht. Die Erfahrungen mit solchen Verkaufsschulungen sind ganz unterschiedlich. Dieser Beitrag erklärt, wie man ein Verkaufstraining erfolgreich macht und dafür sorgt, dass sich die investierte Zeit lohnt. Meine eigenen Erfahrungen als Verkäufer, später Vertriebsleiter und schließlich die Erkenntnisse der gelebten Praxis aus mehr als 1500 Trainingstagen als Verkaufstrainer lassen sich auf eine simple Erkenntnis zusammenfassen: Es kommt nur darauf an, was sich nach dem Training wirklich ändert.
Das wichtigste im professionellen Verkauf ist es, die Kundenentscheidung so zu beeinflussen, dass ein gutes Ergebnis dabei herauskommt. Ein gutes Ergebnis für beide Seiten, denn der Kunde passt nur dann zum Anbieter, wenn dessen Produkt oder Lösung auch wirklich tauglich ist und andererseits der Kunde den geforderten Preis bezahlen kann und will. Dieser Beitrag zeigt, dass die Entscheidung des Kunden bei Weitem nicht immer rational verläuft und wie das clevere Verkäufer für sich nutzen können.






