Daumen hoch: So profitieren Sie von Bewertungen

Bewertungsportale werden für Kaufentscheidungen immer wichtiger. Das haben inzwischen mehrere repräsentative Studien bewiesen. Erst im August dieses Jahres hat HolidayCheck über 1800 Internetnutzer zu ihrem Umgang mit Online-Bewertungen befragt, und das Ergebnis ist eindeutig: 92 Prozent der Teilnehmer gaben an, mindestens drei Mal jährlich Online-Bewertungen zu lesen. 46 Prozent nutzen dieses Informationsmittel sogar mehrmals im Monat.
Der Hauptgrund für die wachsende Bedeutung derartiger Referenzen liegt auf der Hand. Durch positive Erfahrungsberichte gewinnen potenzielle Kunden Sicherheit, dass sich die geplante Investition auszahlen wird. Bewertungen schaffen Vertrauen – und genau diese Tatsache sollten Sie für Ihren Vertriebserfolg nutzen. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf es im Umgang mit Bewertungen ankommt und wie Sie das Meiste aus Online-Referenzen herausholen.

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Weshalb Sie Online-Bewertungen aktiv einfordern sollten

„Was passiert, wenn ich negative Bewertungen bekomme? Das kann ich ja schlecht kontrollieren.“ Diese Frage höre ich immer wieder, wenn ich über den Nutzen von Bewertungen spreche. Meine Antwort: Auch negative Rückmeldungen können Ihr Unternehmen weiterbringen, und Sie haben mehr Möglichkeiten, Einfluss auf Ihre Außenwirkung zu nehmen, als Sie denken.
Fangen wir mit der Möglichkeit der Einflussnahme an: Mittlerweile gilt es als erwiesen, dass Unternehmen, die keine Bewertungen einfordern, mehr negatives Feedback bekommen als Unternehmen, die aktiv um Bewertungen bitten. Warum das so ist? Weil Menschen dazu neigen, gute Leistungen als selbstverständlich hinzunehmen. Vor allem dann, wenn sie dafür bezahlen. Online-Bewertungen bedeuten einen Aufwand, der häufig nur dann erbracht wird, wenn der Geschäftskontakt besondere Emotionen geweckt hat – und negative Erfahrungen wirken in der Regel stärker nach als positive Erlebnisse.

Online-Bewertungen

Möchten Sie wirklich riskieren, das Ihr Ansehen dadurch Schaden nimmt? Der bessere Weg ist es, zufriedene Kunden um eine öffentliche Bewertung zu bitten, um potenziellen Interessenten dadurch ein möglichst realistisches Bild von Ihrer Arbeit zu vermitteln. Scheuen Sie nicht davor zurück, Feedback einzufordern. Sind Ihre Kunden mit Ihrer Leistung zufrieden, werden Sie Ihrer Aufforderung gerne nachkommen – vor allem auch deshalb, weil die Bewertung bei professionellen Portalen innerhalb kürzester Zeit erledigt ist. Am besten Sie beschäftigen sich noch heute mit der Frage, welches Portal von Ihrer Zielgruppe am ehesten besucht wird, um Ihren Kunden den entsprechenden Link zusenden zu können und ihnen damit den Weg zur Bewertung zu ebnen. Auf diese Weise behalten Sie nicht nur den Überblick, sondern Sie können auch sicherstellen, dass das öffentliche Feedback genau da ankommt, wo sie es sich wünschen.

So können Ihnen negative Bewertungen nichts anhaben

Haben Sie sich einmal dafür entschieden, proaktiv um Bewertungen zufriedener Kunden zu bitten, fällt die ein oder andere negative Bewertung kaum noch ins Gewicht. Ganz im Gegenteil: Nehmen wir die typische Sternevergabe als Beispiel, fällt auf, dass Produkte mit 4,8 Sternen eher gekauft werden als Produkte, die ausschließlich mit fünf Sternen bewertet wurden. Instinktiv wissen potenzielle Kunden, dass kein Unternehmen perfekt ist, weswegen vereinzelte negative Kommentare die Glaubwürdigkeit der restlichen Bewertungen eher noch untermauern. Zudem sind auch nicht alle vermeintlich schlechten Bewertungen wirklich für jeden Leser relevant. Denken Sie bitte einmal kurz an die klassischen Hotelbewertungsportale: Beschwert sich ein Gast online über den Lärm spielender Kinder, wird das Familienväter wohl kaum abschrecken. Ganz im Gegenteil: Was den einen Hotelgast zu einer schlechten Bewertung veranlasst hat, kann für Eltern vielmehr Anreiz sein, genau dort Urlaub zu machen. Letztlich ist eben alles relativ – auch die Relevanz von Online-Bewertungen.

Und was passiert, wenn Sie sich dennoch einmal eine negative Bewertung einfangen, an der nicht zu rütteln ist? Dann steht und fällt alles mit Ihrem Krisenmanagement. Idealerweise bedanken Sie sich für das Feedback, zeigen Verständnis für den Ärger des Kunden und erläutern, an welchen Punkten Sie bereits Verbesserungsmaßnahmen angestoßen haben. Möglicherweise möchten Sie sich auch mit einem Gutschein oder einem Strauß Blumen für begangene Fehler entschuldigen. Je nachdrücklicher es Ihnen gelingt, Einsicht zu vermitteln, desto besser. Merkt Ihnen Ihr Kunde an, dass Sie sich Mühe geben, wird er sich möglicherweise sogar bereiterklären, Ihnen eine neue Chance zu geben.

Online-Bewertungen als Wettbewerbsvorteil

In der heutigen Zeit ist es einfacher denn je, die E-Mail-Adresse eines Kunden zu bekommen und ihm nach Geschäftsabschluss eine Nachricht mit der Bitte um Feedback zu schicken. Idealerweise fügen Sie dieser Nachricht einen Link bei, der direkt zu Ihrem bevorzugten Bewertungsportal führt. Ist der Bewertungsprozess unkompliziert zu erledigen, werden sich die meisten Kunden gerne mit ein paar Klicks für die von Ihnen erbrachte Leistung revanchieren. Geben Sie sich also einen Ruck und packen Sie das Thema an, um in der Folge aktiv von positiven Bewertungen profitieren zu können. An der richtigen Stelle platziert sind Kundenreferenzen die Sahnehaube auf Ihrer Vertriebsarbeit, denn sie bieten Ihnen eine gute Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Je besser Ihr Ruf, desto wahrscheinlicher wird es auch, dass sich potenzielle Kunden eher Ihnen als Ihren Mitbewerbern zuwenden. Nutzen Sie diese Chance!

Sie möchten mehr darüber erfahren, worauf Sie bei der Auswahl von Bewertungsportalen achten sollten und wie Sie das Feedback Ihrer Kunden in die gewünschten Bahnen lenken können? Dann hören Sie sich meinen aktuellen Sales-up-Call mit „Mister Matching“ Martin Müller an. Der erfolgreiche Unternehmer und Buchautor gilt als Experte für Xing-Marketing und Kundengewinnung im Netz und hat sich eine Stunde Zeit genommen, um Ihnen seine besten Tipps rund um das Thema Referenzen zu verraten. Profitieren Sie von seinem Wissen und bauen Sie Ihre Reputation dank positiver Online-Bewertungen aus!

Wie sind Ihre Erfahrungen mit diesem Thema? Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar!

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Warum Sie sich den Sales-up-Call zum Thema Referenzen anhören sollten:

Sie werden schon bald erfolgreicher sein, denn Sie erfahren unter anderem ...
  • … worauf Sie bei der Suche nach dem passenden Bewertungsportal achten sollten.
  • … wie Sie Ihre Kunden dazu bringen, Sie öffentlich weiterzuempfehlen.
  • … wie Sie mithilfe von Bewertungsportalen Traffic auf Ihrer Homepage erzeugen.
  • … wann der richtige Zeitpunkt für eine Bewertungsaufforderung ist.
  • … wie Sie Bewertungen im Internet bestmöglich kontrollieren können.
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Bildquelle Titelbild: Fotolia 2016/ © Coloures-pic

2017-05-03T10:01:46+00:00 1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Markus Jerko 13.12.2016 um 13:11 Uhr - Antworten

    Sehr guter Artikel, der mir voll und ganz aus der Seele spricht!
    Ich habe selbst schon viele Unternehmer zum Thema Bewertungen, und wie sie davon profitieren, interviewt.
    In Österreich lesen schon 90% der Konsumenten Online-Bewertungen und orientieren sich daran.
    Erfolgsgeschichten von Unternehmern und deren Erfahrungsberichte habe ich diesem Blogpost gesammelt:
    https://www.linkedin.com/pulse/empfehlungsmarketing-erfolgsstories-bewertungen-markus-di-jerko
    Sonnige Grüße aus Wien,
    Markus Jerko

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