Können Sie sich noch daran erinnern, wie es früher einmal war, als es noch keine Smartphones und keine Tablets gab? Wahrscheinlich schon, schließlich ist es noch gar nicht so lange her. In den vergangenen Jahren ist die Technik jedoch so weit fortgeschritten, dass sich die meisten von uns ein Leben ohne digitale Verkaufshilfen gar nicht mehr vorstellen wollen.

Zwischen zwei Terminen mal eben schnell die eingegangenen E-Mails checken, auf dem Parkplatz beim Kunden noch eine Präsentation abändern oder einfach nur mit dem Handy die gesammelten Visitenkarten einscannen – all das gehört mittlerweile ganz selbstverständlich zu unserem Arbeitsalltag dazu.

Ich für meinen Teil möchte besonders auf mein iPad nicht mehr verzichten. Es ist mein treuer Begleiter, denn egal, wohin ich gehe, habe ich so immer alle wichtigen Dokumente parat, ohne ständig einen Schwung dicker Ordner mit mir herumschleppen zu müssen. Man kann schließlich nie wissen, was einen beim Kunden erwartet. Von Thema A kommt man im Gespräch auf Thema C, von dort wieder auf Thema B… Sie kennen die Situation.

 

big_6090Doch mit solch grundlegenden Funktionen ist es heute schon längst nicht mehr getan. Wussten Sie zum Beispiel, wie einfach es ist, mit dem iPad zu bezahlen oder Verträge zu unterzeichnen? Ein deutscher Autohersteller hat es vorgemacht: Für den amerikanischen Markt wurden die Verkaufsmitarbeiter mit iPads ausgestattet, die ihre Abschlussquoten schon bald in die Höhe schnellen ließen. Statt Kaufverträge im Büro auszufüllen, waren die Verkäufer jetzt angewiesen, begeisterten Interessenten noch im Vorführfahrzeug das Tablet unter die Nase halten – natürlich verbunden mit dem freundlichen Hinweis: „Please sign here, here and here.“

Der Erfolg gab dem Unternehmen Recht: Waren einige Kunden zuvor auf dem Weg zum Büro noch ins Zweifeln gekommen, fiel dieses Risiko nun weg. Stattdessen ging der Deal an Ort und Stelle über die Bühne. Unterschrift auf dem Touchscreen genügt. Und es sind nicht nur die großen Konzerne, die von dem technischen Fortschritt profitieren können. Jeder von uns kann zum Beispiel sein iPad zur Kasse oder gar zum Kartenlesegerät umfunktionieren. Und das mit minimalem Aufwand.

 

Allerdings haben die Wunder der Technik natürlich auch ihre Schattenseiten. Weniger ist mehr, denke ich mir zum Beispiel dann, wenn ich Verkäufer erlebe, die in Meetings nichts Besseres zu tun haben, als ständig auf ihrem Notebook herumzutippen. Abgesehen davon, dass sich jeder Mensch darüber freut, wenn man ihm in die Augen blickt, könnte es in solchen Fällen leicht passieren, dass andere Teilnehmer sich fragen, wann man endlich fertig damit ist, seinem Privatvergnügen nachzugehen. Keine schöne Vorstellung. Oder?

Gelingt es uns hingegen, die vielen nützlichen Tools und Programme, die unseren Berufsalltags so enorm erleichtern können, sinnvoll einzusetzen, werden wir dafür in barer Münze entlohnt. Nahezu jeder Bereich unseres Arbeitsalltags wird effizienter, wenn wir die richtigen Helfer kennen. Ganz einfaches Beispiel: Es spart Zeit, wenn man dank iPad & Co nur noch zwei anstelle von drei Kundenterminen ansetzen muss. Und diese Zeit kann man dann wieder für andere potenzielle Käufer aufwenden, die es schätzen, wenn ihre Wünsche schnell und kompetent erfüllt werden.

Darüber, welche Programme den Arbeitsablauf jeder Vertriebsorganisation nachhaltig verbessern können und worauf man als Verkäufer beim „digital selling“ achten muss, habe ich mich ausführlich mit dem erfolgreichen Trainer, Redner und Buchautor Torsten Jekel unterhalten. Sie können unser einstündiges Gespräch samt zahlreicher App-Empfehlungen für den modernen Vertrieb gerne hier nachhören.