Unsere Persönlichkeit ist das, was uns auszeichnet. Aber wir existieren nicht mehr bloß in der realen Welt, sondern wir besitzen auch eine digitale Identität. Unsere Social-Media-Profile sind zu einem Teil von uns geworden, der gepflegt werden will. Man kann natürlich auch ohne digitale Präsenz erfolgreich sein, verschenkt so aber enormes Potenzial. Also legen Sie Ihre Scheu ab, seien Sie neugierig und starten Sie die Entwicklung Ihrer digitalen Identität!

Der eigene Online-Auftritt

Was denken Sie, was die häufigsten Startschwierigkeiten sind, wenn es um das Thema digitale Identität geht? Die Antworten sind fast immer die Cover Sales-up-Call mit Kathrin Koehlergleichen: „Ich habe keine Zeit. Ich kenne mich da ja nicht aus und will nichts falsch machen. Ich glaube, ich brauche das gar nicht.“ Schieben Sie all diese negativen Gedanken zur Seite! Zunächst ist es wichtig, dass Sie sich Unterstützung und Bestätigung suchen. Sie brauchen jemanden, der Ihnen Sicherheit gibt und Ihnen hilft, Ihre Handlungskompetenz zu entwickeln. Starten Sie beispielsweise mit einer rein privaten Nutzung und lassen Sie sich von der jungen Generation Einblicke geben. Ihre Kinder freuen sich sicherlich über den Austausch über ein Thema, das für sie selbstverständlich ist. Aber geben Sie Ihre eigene digitale Identität nicht aus den Händen. Ihre Social-Media-Profile gehören zu Ihnen und deshalb sollten Sie auch die Kontrolle behalten.

Ihr Ziel sollte es sein, sich als valider Gesprächspartner zu positionieren. Sie wollen den anderen Social-Media-Nutzern vermitteln, dass Sie über Ihre Themen kommunizieren können und der Austausch mit Ihnen Mehrwert bietet. Dennoch bleiben da natürlich auch Unsicherheiten. Gerade am Anfang ist es oft schwierig, das eigene Thema kontinuierlich zu bespielen. Es ist noch unklar, was Interesse weckt und welche Inhalte fehl am Platz sind. Sie brauchen auch online eine klare Persönlichkeit. Dabei helfen Ihnen folgende Fragen:

  • Wo stehe ich aktuell?
  • Bin ich da, wo ich sein will? Gab es eine Transformation?
  • Was ist meine Vision / meine innere Überzeugung?
  • Welche Werte vertrete ich?
  • Möchte ich netzwerken?

Mit den Antworten finden Sie heraus, worüber Sie sprechen können. Im nächsten Schritt folgt dann, daraus Themen zu generieren, die eine aktive Kommunikation fördern. So entsteht Content, den Sie in den verschiedenen Netzwerken teilen können. Die obigen Fragen helfen Ihnen auch beim Ausfüllen Ihrer Linked-In-Summary. Stellen Sie sich vor und zeigen Sie Ihrem Profil-Besucher anhand von Lösungsansätzen in Ihrer Branche, was Sie ihm zu bieten haben.

Netzwerken und Kontaktaufnahme

Wie in der Offline-Welt gilt auch im digitalen Bereich: Beziehungen schaden dem, der sie nicht hat. Also nutzen Sie die Chance, sich auch online ein Netzwerk aufzubauen. Haben Sie keine Scheu: Die alten Netzwerk-Gepflogenheiten aus der realen Welt gelten auch hier. Beginnen Sie damit, sich mit bestehenden Kontakten zu verbinden. Schauen Sie sich an, was diese in der digitalen Welt teilen und bleiben Sie im Kommunikationsfluss, indem Sie einfach darauf reagieren. Natürlich ist es hilfreich, wenn Sie sich im digitalen Bereich selbst als kompetenten Gesprächspartner darstellen. Die falsche Herangehensweise ist es, stichpunktartig die eigenen Leistungen aufzuführen. Sprechen Sie davon, welche Problemlösungen Sie anbieten und welche positiven Entwicklungen Sie bereits herbeiführen konnten. Aber vergessen Sie beim Austausch nicht Ihr eigentliches Ziel: Als Vertriebler wollen Sie beispielsweise wertvolle Inhalte liefern, um so Vertrauen aufzubauen und in der Offline-Welt Abschlüsse zu erzielen.

Außerdem dürfen Sie auch einen Teil Ihrer analogen Persönlichkeit zu Ihrer digitalen Identität hinzufügen: Sprechen Sie online gerne über Ihre Interessen wie Fußball. All das, was Sie auch bei einem Seminar in der ungezwungenen Mittagspause erzählen würden. So bieten Sie anderen Nutzern einen einfachen Gesprächseinstieg, der vielleicht sogar in der „echten“ Welt genutzt wird.

Die eigene Botschaft vs. Shitstorm-Potenzial

Die Angst vor einem Shitstorm ist in den meisten Fällen unbegründet. Soziale Netzwerke sind ein Ort, an dem jeder um Hilfe bitten kann, aber auch Hilfestellung bieten sollte. Taucht eine Frage in Ihrem Feed auf, die Sie beantworten können, reagieren Sie darauf. Das wirkt sich positiv auf den Algorithmus, also Ihr „Ranking“ aus, und wird auch positiv von der Community wahrgenommen. Sie können Ihre Informationen entweder in einen öffentlich sichtbaren Kommentar verpacken oder in eine gezielte private Nachricht. Um Ihre Botschaft darüber hinaus zu verbreiten, können Sie selbst Content erstellen oder wertvolle Inhalte teilen. Diese finden Sie im Netz in Form von Blogbeiträgen oder Fachartikeln. Aber auch LinkedIn bietet mittlerweile die Möglichkeit, über die Hashtag-Suche interessante Beiträge zu entdecken. Durch die Verbreitung wertvoller, hilfreicher Inhalte können Sie Ihrer digitalen Identität den Expertenstatus verleihen.

Im Hinterkopf sollten Sie aber immer behalten, dass Ihre Botschaft im Netz an eine größere Zielgruppe gerät. Legen Sie deshalb Wert darauf, möglichst klar und unmissverständlich zu kommunizieren. So beugen Sie ungewollten Interpretationen vor, die sich hochschaukeln könnten. Besonders heikel sind politische Äußerungen. Zum richtigen Zeitpunkt können solch kontroverse Themen Ihre Reichweite enorm steigern, sind gleichzeitig aber kommunikativ sehr anspruchsvoll. Gegenmeinungen müssen kommentiert werden, Hassbotschaften abgeblockt und der Standpunkt immer wieder verdeutlicht werden. Aufgaben, denen eine Person alleine kaum gewachsen ist. Äußern Sie sich deshalb am besten nur zu Themen, bei denen Sie sich auskennen und Ihre Meinung auch stichhaltig argumentieren können. Wenn Sie nicht hundertprozentig dahinterstehen, lassen Sie von Inhalten besser die Finger. Aber bereiten Sie sich bei jedem Posting kurz mental darauf vor, dass Gegenmeinungen kommen könnten und überlegen Sie, wie Sie dann reagieren.

Die Stärke Ihrer digitalen Identität

Wer heutzutage keine Online-Präsenz besitzt, ist unsichtbar. Nutzen Sie deshalb die Chance, sich in den sozialen Netzwerken zu präsentieren. Sei es, um neue Kontakte zu knüpfen, sich als Experte zu positionieren oder neue Mitarbeiter / Kunden anzuwerben. Das Risiko eines Shitstorms sollte Sie davon nicht abhalten. Starten Sie mit kleinen Schritten und wachsen Sie langsam in Ihre digitale Identität hinein, bis Sie schließlich mit Ihrer Offline-Persönlichkeit verschmilzt und Sie das gesamte Potenzial nutzen können.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie in der digitalen Welt sichtbar und erfolgreich werden? Dann hören Sie sich meinen aktuellen Sales-up-Call mit Kathrin Koehler an. Die Trainerin erklärt im Interview, welche Spielregeln der sozialen Netzwerke Sie beachten müssen und wie Sie Ihre Präsenz ausbauen.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit diesem Thema? Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar!

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Warum Sie sich den Sales-up-Call zum Thema „Digitale Identität“ anhören sollten:

Sie werden schon bald sicher in der Online-Welt auftreten und kommunizieren, denn Sie erfahren unter anderem...
  • …wie Sie Ihre Authentizität auch online behalten.
  • …welche Auswirkungen der Trend “Digital Detox vs. Digital Business“ hat.
  • …wie Sie Ihre Terminvorbereitung für den Vertrieb deutlich optimieren.
  • …welche neuen Recruiting-Tools Sie auf dem Schirm haben sollten.
  • …wie Sie Ihre digitale Identität für Ihr Unternehmen und Recruiting einsetzen können.
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