Auf den ersten Blick mag Social Media auf Sie wirken wie oberflächlicher Blödsinn. Eine digitale Welt, in der Ihre Kinder einen Großteil ihrer Zeit verbringen, Unternehmen aber eine eher untergeordnete Rolle spielen. Wer jedoch weiß, wie er auf den richtigen Social-Media-Kanälen relevanten Content produziert, erhält einen unfassbar wertvollen Zugang zu seiner Zielgruppe. Also starten Sie jetzt mit dem Social Media für Ihr Unternehmen!

Content & Postings

Die Menge an Informationen im Internet ist unendlich. Daher bieten Sie Ihren Followern schon einen Mehrwert, wenn Sie aktuell Branchentrends und -entwicklungen zusammenfassen und aufbereiten. Aber Facebook beispielsweise ist keine reine Sales-up-Call mit Martin SängerInformationsplattform. Fakten-Posts erhalten daher auch kaum Resonanz. Den Nutzern geht es vielmehr um Unterhaltung und Ablenkung von ihrem stressigen Alltag. Eine Mischung aus informativen Inhalten und Posts mit Augenzwinkern dürfte also die meisten Follower-Gruppen ansprechen. Wenn Sie dann noch Ihre Persönlichkeit zeigen, betreiben Sie erfolgreichen Beziehungsaufbau in den sozialen Netzwerken. Aber wo liegt die Grenze zwischen persönlich und privat? Diese Entscheidung müssen Sie selbst treffen. Ein guter Richtwert ist es, all das, was zu Hause passiert, auch vor der Öffentlichkeit zu verbergen – wie es Ihre Haustür auch machen würde. Eigenschaften, die Sie aber sowieso nach außen tragen, wie z.B. Ihre Vorliebe für außergewöhnliche Taschenuhren, können Sie auch gerne in Facebook und Co teilen. Dadurch lassen sich leicht Markenzeichen entwickeln, gemeinsame Anknüpfungspunkte finden und auch bewusst ein Image aufbauen.

Besonders beliebt bei Social-Media-Nutzern sind auch Behind-the-Scenes-Einblicke und Testimonials, die von ihren Erfahrungen erzählen. Sie sind neugierig, was bei Ihnen so alles passiert. So können Sie leichter einen Bezug zu Ihnen aufbauen. Ihre Leistungen können Sie dann in unterhaltsame Stories verpacken und auch gerne mal etwas mehr ins Detail gehen. Vor jedem Beitrag sollten Sie überlegen, welches Ziel Sie damit verfolgen. Wollen Sie Ihre Leistung vorstellen, unterhalten oder informieren? Möchten Sie Likes oder Kommentare? Daran orientiert sich dann auch die Gestaltung.

Der richtige Umgang mit Social-Media-Kanälen

Natürlich hat jeder Social-Media-Kanal seine eigenen Spielregeln. Grundsätzlich gilt aber: Wer Likes möchte, sollte sich auf das Bild fokussieren. Wer eher auf Austausch in den Kommentaren aus ist, sollte mehr Arbeit in den Text stecken. Dieser darf dann gerne auch mal etwas provokant sein, eine eindeutige Meinung vertreten und sollte auf jeden Fall zum Nachdenken anregen. Je mehr Response Sie erhalten, also Rückmeldung in Form von Likes oder Kommentaren, desto relevanter wird Ihr Post für Facebook. Ihre Reichweite wächst also ebenfalls.

Um erfolgreich zu sein, müssen Sie in Ihren Account investieren. Dabei haben Sie zwei Optionen: Entweder Sie investieren Zeit und produzieren hochwertigen Content oder Sie setzen finanzielle Mittel ein, um Ihre Reichweite über Werbung zu vergrößern. In jedem Fall verlangen die sozialen Netzwerke Regelmäßigkeit von Ihnen. Wer längerfristig nicht aktiv ist, gerät schnell in Vergessenheit. Wie Gesprächspartner im echten Leben erwartet auch Ihre Community Reaktionen von Ihnen; also folgen Sie zurück, kommentieren Sie und tauschen Sie sich aus. Auch wenn Social Media digital ist, ist ein wesentlicher Bestandteil die persönliche Interaktion. So verknüpfen Sie ihr fachliches Profil mit einer eigenen Note – die Basis für Empathie und Beziehungsaufbau.

Das Potenzial von Facebook, Instagram und Co.

Im deutschsprachigen Raum hat Facebook 44 Millionen Nutzer. Viele von Ihnen verwenden das Netzwerk passiv, kommentieren und liken also nicht. Man könnte meinen, Sie würden gar nicht teilnehmen – aber Ihre Informationen werden trotzdem konsumiert und gedanklich gespeichert. Selbst Personen ohne Facebook-Account können über Mundpropaganda von Ihren Aktionen erfahren oder empfohlen werden („Ach, du suchst einen Coach. Ich habe da in Facebook letztens ein interessantes Posting von jemandem gesehen.“). Die Werbemöglichkeiten in dem weltweiten Netzwerk sind fast unbegrenzt. Über das sogenannte Facebook-Pixel können Sie z.B. gezielt Ihre Webseiten-Besucher wieder ansprechen oder Sie schalten Werbung für Ihre Zielgruppe außerhalb des Netzwerks. All das verwalten Sie über den Werbeanzeigenmanager. Der mag zwar im ersten Moment abschreckend wirken, aber mit etwas Übung werden Sie schnell Ergebnisse erzielen.

Zum Facebook-Konzern gehören auch der Social-Media-Kanal Instagram und der Messenger WhatsApp. Außerdem gibt es noch die Business-Netzwerke XING und LinkedIn sowie die Videoplattform YouTube. Je nach Zielgruppe kann jeder dieser Kanäle hochrelevant für Sie sein, solange Sie den richtigen Content spielen und eine Strategie verfolgen. Instagram beispielsweise ist eher jünger und stark visuell geprägt. Hier überzeugen Sie mit lustigen oder ansprechenden Bildern und bauen so langfristig eine Bindung zu Ihren Followern auf. Gleichzeitig kommen immer neue Plattformen hinzu. Fraglich ist immer, ob sie auch den anfänglichen Hype überstehen. Bestes Beispiel derzeit ist TikTok, eine Video-App, die insbesondere bei 14- bis 18-Jährigen beliebt ist. Aber wird sie sich auf dem Markt etablieren?

Jetzt sind Sie dran!

Suchen Sie sich ein soziales Netzwerk aus, das zu Ihrer Zielgruppe passt und machen Sie sich mit dessen Regeln bekannt. Überlegen Sie sich dann grobe Themen und einen Posting-Rhythmus. Vielleicht schaffen Sie ein Posting alle 2-3 Tage, einmal was Internes, dann ein Anwendungsbeispiel beim Kunden – sicherlich fällt Ihnen einiges ein. Wenn Sie gerne Bilder machen, dann fokussieren Sie sich zu Beginn darauf. Sind Texte Ihre Stärke, nutzen Sie diese. Das richtige Zusammenspiel der beiden Komponenten entwickelt sich mit der Zeit. Geben Sie Ihrer Mannschaft klare Guidelines an die Hand, was sie dürfen und was nicht – gerade auch wenn sie als Privatpersonen online mit Ihrem Unternehmen in Verbindung gebracht werden. Binden Sie jeden Ihrer Mitarbeiter mit ein und bitten Sie darum, Ihnen Material für den Firmen-Account zu liefern. So können Sie sich um Community-Management, Planung und Konzeption kümmern und müssen nicht noch selbst immer vor Ort sein. Und dann probieren Sie einfach mal aus, was Ihnen Spaß macht und wofür sich Ihre Zielgruppe begeistert!

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie Ihr Unternehmen erfolgreich auf Social-Media-Kanälen darstellen? Dann hören Sie sich meinen aktuellen Sales-up-Call mit Martin Sänger an. Der ehemalige Verkaufstrainer ist mittlerweile Profi im Online-Marketing und verrät Ihnen wertvolle Tipps für Ihren Auftritt.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit diesem Thema? Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar!

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Fotoquelle Titelbild: © stockfour/Shutterstock.com